Freitag, 17. Juni 2016

Heute 14Uhr: Queen Mary 2 wird ausgedockt!

Heute (17.06.2016 / 14Uhr) wird das Kreuzfahrtschiff Queen Mary 2 aus dem Dock 17 von Blohm + Voss ausgedockt!



Das Lieblingskreuzfahrtschiff der Hamburger wurde in den letzten Wochen umfangreich renoviert und wird aus dem Dock jetzt zum Steinwerder Kreuzfahrtterminal überführt.

50 Kabinen wurde komplett neu ein- oder umgebaut. Meist handelt es sich hier um Luxuskabinen, die einen neuen Stil hergerichtet wurden. Und für die Umwelt wurde auch etwas getan. Es wurden vier neue Abgaswaschanlagen eingebaut und die Filter erneuert.



Vor den Landungsbrücken wird sich also heute dieses ganz besondere Schauspiel ereignen. Dafür werden die Landungsbrücken wahrscheinlich, wie in der Vergangenheit auch, für das Publikum gesperrt werden.

Ein Schauspiel für sich ist bereits das entfernen des Dock-Tores. Hierfür werden 3 große und kräftige Schlepper-Schiffe benötigt. Das Tor hält die Elbe von dem Schiff fern. Stunden vorher wird das Dock geflutet und erst. wenn der Pegel innen wie außen auf gleichen Niveau ist, dann kann das Tor entfernt werden. Die Schlepper ziehen das Tor zum Dock weg und die Queen Mary 2 kann von einem weiteren Schlepper aus dem Dock gezogen werden.

Das Schiff hat vorne und hinten jeweils nur 3 Meter Platz bis zur Kaimauer bzw. der Dockklappe. Da ist Präzision gefragt. Aus diesem Grund werden die Landungsbrücken gesperrt. Sollte etwas schief gehen, sind immerhin die Besucher am Hafen nicht in Gefahr.

Das das nicht ausgeschlossen ist, hat vor ein paar Jahren ein Schiff der Grimaldi Lines gezeigt. Diese hatte vom Oswald-Terminal kommend, die Landungsbrücken gerammt. Diese aber nicht bemerkt und ist einfach weiter gefahren. Erst die Hafenpolizei konnte das Schiff mehrere Kilometer elbabwärts stoppen.



Wer also eine gute Sicht auf das Schiff haben möchte, der sucht sich eine gute Position auf dem Stintfang und oberhalb der U/S-Bahn Station Landungsbrücken oder vorm Hotel Hafen Hamburg.

Die Wettervorhersage ist allerdings für heute nicht so ideal! Es droht "Hamburger Wetter" bei 20 Grad! Also ein Schirm sollte, neben der Kamera, zur Grundausstattung zählen.

Sonntag, 12. Juni 2016

Konzert-Tipp: Drum the World am 17.06.2016 im Knust

Ein Abend auf dem Hans Albers-Platz auf St. Pauli ist am Wochenende immer was sehr spezielles!
Hier am Schnittpunkt der Partygänger, Touristen und Besuchern des Rotlichtmilieus treffen sie alle aufeinander. Die Jungesellenabschiede aus Deutschland, die mit Easy-Jet aus Manchester und London angereisten Engländer, die hier ihre Stag & Hen-Partys  (den englischen Jungesellenabschied) feiern. Oder einfach nur hier herüber kommen, weil das Bier billiger ist als in England.

Party an jeder Ecke! Und dazwischen die Damen vom horizontalen Gewerbe, die an dem gestrigen Abend ziemlich verloren in dem ganzen Getümmel herumstanden.



In dieser Umgebung hat sich gestern das Drummer-Duo Oded Kafri und der bekannte Hamburger Musiker und Schauspieler Christian von Richthofen seinen Platz gesucht und Schlagzeug und Percussion's aufgebaut. Christian von Richthofen ist unter anderem durch die Show "Auto,Auto!" bekannt geworden, die er mit Stefan Gwildis zusammen gespielt hat.

Die beiden haben eine brilliante Performance hingelegt und sind mit dieser Show am kommenden Freitag (17.06.2016) im Knust in Hamburg zu sehen. Drum the World heist der Konzertabend, bei dem  sie noch weitere Schlagzeuger unterstützen werden. Unter anderem Johnny Kalsi, der für das "Real World" Record Label von Peter Gabriel arbeitet.



Nach dem großen Erfolg des Konzertes in April, gibt es jetzt die neue Show am 17.06.2016 im Knust, gegenüber der U-Bahnstation Feldstrasse. Einlass ist ab 20 Uhr. Los geht es um 21 Uhr. Im Vorverkauf gibt es die Tickets ab 12,- Euro. Fairer Preis für eine sehr gute Performance. Tickets direkt beim Knust unter http://www.knusthamburg.de/programm/drum-the-world-2/

Einen Vorgeschmack hier im Video vom Hans Albers Platz!







25 Jahre ICE / "Wir bitte die Verspätung...

... zu entschuldige!"

Diesen Spruch der automatischen Ansage an den Bahnhöfen, bei einem verspäteten Erscheinen des Zuges, gibt es zum Glück nicht mehr. Das heißt aber leider nicht, dass die Züge jetzt immer pünktlich fahren!

Das Jubiläum 25 Jahre ICE in Deutschland soll ein kleiner Anlass sein, mal eine subjektive Übersicht des aktuellen Zustands der Bahn zu liefern.

Eines vorweg: Es ist nicht alle schlecht! Aber schlecht ist, wenn ein fahrender Kunden laufend mit den täglichen Problemen der Bahn konfrontiert wird.

Der Schreiber dieser Zeilen kann nicht glauben, dass er ein Einzelfall sein soll!

Es soll hier auch nicht das, besonders zum Anlass des aktuellen Jubiläums, allgemeines Bahn-Bashing geben. Wie es das in den letzten Tagen in vielen anderen Zeitungen gegeben hat.

Ich habe mir meine differenzierte Meinung und leider auch die wachsende Abneigung zum betreten von Zügen, in einem bereits seit mehr als 12 Jahren laufenden Selbstversuch erworben.

Aber der Reihe nach!

Ab und zu ist es leider unvermeidlich, dass auch der Kiez-Kapitän seinen Heimathafen Hamburg verlassen und auf große Fahrt gehen muss!

Konkret betrifft das die Strecke Hamburg - Kassel. Obwohl sich auch auf vielen anderen Fahrten mit dem ICE ein gewisses Unterhaltungspotential gezeigt hat. Sprich eine ganzes Sammlung origineller Ansagen zu möglichen Verspätungsursachen im Lauf der Zeit zur Aufführung gebracht wurden.

Alleine in den letzten beiden Wochen hat sich die Bahn alle Mühe gegeben, das Repertoire um ein paar humorige Varianten zu erweitern.

Alles fing damit an, dass die Deutsche Bahn in ihrer unvergleichlichen Art der Informationspolitik eine Streckensperrung zwischen Kassel und Hannover ankündigte. 2 Woche sollte der Schotter auf der Strecke ausgetauscht werden. Fahrzeitverlängerung über eine Stunde, da ab Kassel der Zug über unbewohnte, blühende Landschaften umgeleitet werden sollte. Besonder für die Bewohner der südniedersächsischen Kleingemeinde Speele wird es ein Kulturschock gewesen sein. Dort verirrt sich sonst kein Mensch freiwillig hin. Besagt doch das große Schild am Zugangsweg ¨Straße endet in Speele!¨ Dieses gilt aber nicht für den ICE. Also raus aufs Land und die Fahrtzeit um eine Stunde verlängert.

Reparaturen müssen sein! Ich will es ja auch sicher haben! Aber sicherlich keine um eine Stunde verlängerte Fahrtzeit, wenn es sich vermeiden lässt. Gesagt, getan! Kurzfristig Urlaub eingereicht in der sicheren Gewissheit, dem drohenden Bahnchaos entgangen zu sein.

Leider stelle sich nach dem Urlaub heraus, dass die Strecke zwischen Hannover und Kassel zwar wieder frei und frisch restauriert, dafür aber nahtlos die Baustelle weiter nach Norden gewandert war! Zwischen Hannover und Lüneburg sorgte also die Bahn für eine erneute Verspätung von einer Stunde. Die Züge ab Hamburg HBF wurden über Verden (Aller) umgeleitet. Dieses war auch am Abend auf dem Rückweg der Fall.

Die vom Autor ausgestoßen Flüche (nicht jugendfrei, daher hier ohne Erwähnung ;-)) wandelten sich dann ab dem HBF in zynische Ironie und die Erkenntnis, dass beides nichts bringt.

Zuvor war der erste Teil der Reise mit dem Nachtbus und der Strecke von Hamburg Dammtor bis zum HBF pünktlich absolviert worden. Die anfängliche Freude auf den neuen Tag und die wieder eröffnete Schnellstrecke gen Süden wurde aber bereits nach 3 Minuten auf den rauen Boden der Realität zurück geholt!
Die Durchsage¨ Verehrte Fahrgäste, leider können wir unsere Fahrt in Richtung München nicht fortsetzen! Wir haben noch keinen Fahrplan!¨

Den Verdacht, dass die Bahn schon lange nicht mehr ganz den Plan hat, wie eine pünktliche Fahrt und funktionierende Infrastruktur aussieht, wurde an dieser Stelle zur grausamen Gewissheit. Nach einer Stunde ging es dann endlich weiter. Über die Umleitungsstrecke waren es dann immerhin schon 2 Stunden Verspätung. Die pünktliche Ankunft am Ziel war damit unmöglich, obwohl die Fahrt schon eine Stunde früher angetreten wurde, als sonst.

Meine Hinweise an das Zugpersonal, dass sich nur widerwillig in den hinteren Teil des Zuges wagte, ich wüsste, wohin die Reise geht, das München im Süden liegt und ich mit wertvollen Tipps bei der weiterfahrt und der drohenden Meuterei helfen könne, fanden kein Gehör.

Irgendwann fügte ich mich in mein Schicksal, lachte noch kurz über das Bordmagazin ¨Mobil¨ und den gewagten Namen, denn hier bewegte sich nicht viel und schlief ein.

¨Die Bahn kommt!¨ Dieser leicht anzügliche Werbeslogan aus den letzten Jahren, verleitet mich jedesmal zu der Gegenfrage: ¨Ja! Aber wann?¨

Am nächsten Morgen fing es besser an, die Freude an der romantischen Umleitungsstrecke hielt aber leider nicht lange an. Die Freude an der schönen Umgebung wurde dadurch getrübt, dass ein Stellwerkschaden vor Hannover die weiterfahrt verhinderte. Also wieder eine Stunde dahin. Da hat der idyllische "Parkplatz" des Zuges mitten in einem blühenden Rapsfeld nicht viel zur Steigerung der guten Laune beigetragen. Wieder 2 Stunden auf dem Weg zur Arbeit verloren.

Im Rapsfeld vor Hannover


Zwischendurch hat der Hinweis des Zugentertainers, man würde jetzt versuchen mit Kommandos durch die defekte Stelle zu kommen, mein Vertrauen nicht wirklich gesteigert. Das Bild aus alten Indianerfilmen von Männern mit dem Ohr am Gleis, ob den da noch ein Zug kommt, wurde wieder wach. Wurde dann aber von den von schrecklichen Bildern aus Bad Aibling, den beiden auf eingleisiger Strecke kollidierten Zügen, verdrängt.

Also bleibt nur Geduld und die Hoffnung, dass hier noch irgendwer auf den Zugstrecken im Norden die Überblick behält.

Leider wurde die Hoffnung schon sehr bald wieder im Keim erstickt.

Der Heimweg am Montag Abend von Kassel nach Hamburg endete unerwartet (obwohl so unerwartet dann doch nicht!) in Hannover mit der wohl bisher besten Ansage in den letzten 12 Jahren:

"Sehr geehrte Fahrgäste, wir könne leider unsere Fahrt in Richtung Hamburg nicht fortsetzen. Wir haben keine Zugführer mehr!"

Kurze Stille im Abteil, dann Lachen und ungläubiges Kopfschütteln.

Was war geschehen? Während der Fahrt aus dem Zug gesprungen? Ok, das war die Strecke nach Hannover, aber so schlimm ist die niedersächsische Landeshauptstadt  nun auch wieder nicht! Obwohl...

Hat die Bahn hier die Teststrecke für das neue Leuchtturmprojekt der führerlosen Züge eröffnet und vergessen, die Technik zu installieren?

Nach 10 Minuten dann die nächste Ansage, dass der neue Zugführer Verspätung hätte. Er saß in einem verspäteten ICE fest! Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, auch wenn einem als Dauernutzer der Bahn das Lachen schon des öfteren im Hals stecken bleibt!

Aber die Erlebnisse haben dann den Auslöser zur Handlung gegeben. Statt immer nur als vollzahlender Kunde auf der Strecke gefangen zu sein und die Sparpreise der Bahn und den wachsenden Markt an günstigen Busanbietern vorbei ziehen zu sehen.

Also wird es jetzt auch zukünftig anders funktionieren!

Die Bahncard 100 ist gekündigt (warum soll ich eigentlich im Urlaub und bei Krankheit zahlen?) und die Bahncard 25 bestellt.

Die Bahn bietet günstige Tarife ab 14,25€ mit Bahncard 25 an. Die Zugbindung ist kein Problem, wenn man sowieso immer die selbe Strecke zur selben Zeit fährt. Außerdem fährt hier auch ein Fernbus für 11 Euro auf der Strecke. Der braucht zwar mit 4:20 Std etwas länger als die Bahn. Wenn es glatt geht. Aber die Bahn hat bewiesen, dass sie es leider sehr oft schafft, die Fahrzeit auf  dieser Strecke noch zu überbieten.

Im Bus soll auch das WLAN funktionieren. Etwas, was die Bahn im Kooperation mit der Deutschen Telekom, nur sehr selten in den ICE`s schafft. Die Hinweise des Twitter-Supports von DB und Telekom, das Problem wäre bekannt und tritt komischerweise immer nur in meinem Wagen auf (es kommt immer die Frage nach dem Zug und Wagen!) und man würde daran arbeiten, helfen seit 6 Jahren nicht wirklich weiter. Immerhin ist das nicht funktionierende WLAN jetzt in der 1. Klasse gratis!!!

Und bevor die Frage kommt: Ja, ich habe es mit diversen Geräten von diversen Herstellern versucht.

Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass sich in der Zukunft was zum besseren verändern kann!

Sonst würde ich am Montag nicht wieder in den Zug steigen!

Auch wenn ich mir meine Zeit, gehört ja laut der aktuellen Werbekampagne der Bahn mir, schon gern selber einteilen würde!










Freitag, 27. Mai 2016

Queen Mary 2 in Hamburg angekommen!

Die Queen Mary 2 ist in Hamburg angekommen! Am frühen Morgen hat sie am neuen Steinwerder Terminal festgemacht! Nachdem die Passagiere das Schiff verlassen haben, wurde schon mit dem Aufräumen begonnen. Bevor es heute Abend dann ums Eck in der grosse Trockendock 17 von Blohm + Voss geht! Dort sind dann 3 Wochen grosse Renovierungsarbeiten geplant!
Der Transfer on das Dock ist für heute Abend ab 19Uhr geplant. Hängt aber wie immer vom Stand der Tiefe ab!

www.hafenkantehamburg.com

#Hamburg #qm2 #hafenkantehamburg  #kiezkapitän #queenmary2

Donnerstag, 26. Mai 2016

Die Queen Mary 2 kommt Freitag nach Hamburg! Für 4 Wochen!

Am Freitag (27.05.2016) kommt das Lieblingskreuzfahrtschiff  der Hamburger für längere Zeit in die Hansestadt!

Am frühen Morgen wird die Queen Mary 2 mit Passagieren im Hafen einlaufen. Am frühen Abend erfolgt dann (voraussichtlich gegen 19-20 Uhr) das Eindocken in Dock 17 von Blohm + Voss.

Bis zum 21.06. soll die Queen dann komplett Überholt werden. Neben der notwendigen Inspektion, wird es auch umfangreiche Erneuerungen geben.

So sollen 50 Kabine komplett neu ein- oder umgebaut werden. Und auch für die Umwelt wird etwas getan. Vier neue Abgaswaschanlagen soll eingebaut und die Filter erneuert werden.

Die Kreuzfahrt steht wegen der Dieselmotoren, die auch bei einem Aufenthalt im Hafen Strom produzieren und die Luft mit Feinstaub belasten. Der vorhandene Landstromanschluss am Altona-Terminal kann bisher nur von 3 Kreuzfahrtschiffen genutzt werden. Den anderen fehlt die technische Möglchkeit, den Landstrom zu nutzen.

Die Queen Mary ist 345 Meter lang und passt knapp in das 351 Meter lange Trockendock von Blohm + Voss.

Der genau Zeitpunkt des Einlaufens in den Hamburger Hafen wird bestimmt durch die Tiede der Elbe. Die Queen kann den Hafen nur bei entsprechend hohem Tiedenstand anlaufen. Bei dem Tiefgang würde sonst die Gefahr bestehen, dass sie im Hafenbecken auf Grund laufen könnte. Der Platz zwischen dem Rumpf des Schiffes und dem Grund der Elbe beträgt dann gerade mal 2-3 Meter!

Das es im gesamten Bereich des Hafens Probleme mit der Verschlickung, konnte die Queen Mary 2 bereits im letzten Jahr nicht an ihrem Stammterminal an der Hafencity anlegen. Das Wasser war dort nicht mehr tief genug.

Nach der Renovierung wird das Schiff noch 4 Tage am Terminal in Steinwerdern anlegen. Hier empfiehlt sich bei der Umschiffung eine kleine Radtour in den Hafen vorbei an Blohm + Voss bis zudem neuen, dem dritten Kreuzfahrtterminal Steinwerder. Hier kann dann das Schiff aus der Nähe besichtigt werden.

Der bestes Platz die Queen beim eindocken am Freitag zu beobachten, ist auf dem Stintfang oberhalb der U/S-Bahn Station Landungsbrücken. Von hier hat man einen fantastischen Blick auf Landungsbrücken und das Schiff.

Auch von der Landungsbrücke selbst, kann das eindocken beobachtet werden. Manchmal werden diese allerdings gesperrt, wenn die Polizei eine Gefahr sieht, dass es zu einer Kollision kommen könnte.

Fotos wird es wie immer auf www.hafenkantehamburg.com geben!

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Donnerstag, 19. Mai 2016

Der Michel bekommt seine beiden fehlenden Glocken zurück!

www.hafenkantehamburg.com

Heute war ein ganz besonderer Tag für unseren Hamburger Michel! Das Wahrzeichen der Hansestadt hat heute zwei neue Glocken erhalten.

Aber nicht einfach nur zwei neue Glocken!

Nach fast 100 Jahren sind die Michel-Glocken wieder komplett!

Ein Kran hat heute die im letzten Jahr in Hessen gegossenen Glocken in 90 Meter Höhe befördert. Im September 2015 waren diese in Hamburg angekommen und sollten bereits im Januar 2016 auf den Turm gebracht werden. Zu viel Wind hatte aber den Versuch bisher verhindert.

Die kleinere "Friedensglocke" wiegt 850 Kilo und wird ab Juni alle 15 Minuten schlagen. Die Größere heißt "Vaterunser-Glocke" und wiegt 1,7 Tonnen.

Der Michel hatte 1917 im Ersten Weltkrieg seine Glocken verloren. Diese wurden damals eingeschmolzen, um daraus Waffen zu fertigen.

Zwei wurden bereits in den letzten Jahrzehnten ersetzt.

Für die letzten beiden wurde in kurzer Zeit 350.000,- Euro gespendet. Damit konnten die Kosten für die Herstellung und den heutigen Einbau auf dem Turm des Michel finanziert werden.

Zu hören werden die Glocken allerdings erst im Juni sein. Erst müssen diese im Turm befestigt werden.

Und derzeit fehlen noch die Schlägel!

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Montag, 16. Mai 2016

ESC 2016 - Mal wieder Land unter auf dem Spielbudenplatz!

Der deutsche Sendeteil des ESC 2016 ist am Samstag mal wieder im Hamburger Wetter untergegangen! Schade! Dabei war es Freitag noch das perfekte Wetter!
Und alles Bands, die am Samstag bei der Sendung aufgetreten sind, haben schon mal ihren Song geprobt. Bis zu 6-7 x musste das Lied gespielt werden, damit für die Hauptsendung am Samstag alles passt.
So zum Beispiel von "The Boss Hoss", "Royal Republik" aus Schweden und Silly mit Anna Loos!
Der große Vorteil am Freitag ist, dass sonst kaum jemand auf dem Spielbudenplatz war.
So konnte man jede Band in Ruhe hören und das nicht nur einmal.
Außerdem gab es hier keine Probleme mit randalierenden Kiez-Besuchern. Leider hatte die Polizei in der Nacht von Samstag auf Sonntag, bei der noch laufenden Punktevergabe in Stockholm, alle Hände voll zu tun. Einige alkoholisierte Besucher der Reeperbahn sind aneinander geraten und wurde
vorläufig in Gewahrsam genommen. Leider kommt es fast jedes Wochenende zu solchen Szenen. Zu später Stunde sollte man sich also ein wenig vorsehen.
Meine Touren über die Reeperbahn und durch St. Pauli finden deshalb am Nachmittag und frühen Abend statt! Und der Kiez-Kapitän lotst Euch sicher und humorvoll durch St. Pauli!

www.hafenkantehamburg.com















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